Langenhain - Zur Mark 12

01 Jul

Entrüstet

… waren ausnahmsweise mal nicht wir, obwohl langsam der Stress wirklich zu nimmt, sondern ganz plötzlich stand unser Haus ohne Gerüst da. Das Erlebnis war so ähnlich, wie wenn man jemand gegenübersteht, der sich gerade die Haare gefärbt, eine Brille zugelegt und den Bart abrasiert hat und man sich fragt: “Irgendetwas ist doch anders…”. Mann, sieht unser Haus auf einmal anders aus. Zur besseren Anschauung der Vorher/Nachher-Vergleich:

 Das Haus mit Gerüst     Das Nachher

Zum Glück ging es auch an anderer Stelle weiter voran. Zum Einen ging es an die Feinheiten am Kamin und zum Anderen konnten auch die Fliesenarbeiten weitergehen.

Der Kamin soll den richtigen Abschluss bekommen  Weiter geht es auch mit dem Fliesen

29 Jun

Ich glaub’ es kachelt

 

Wo am 21.Juni noch Rohre am Kamin entlangliefen, ist auf einmal alles verkleidet:

Verkleidet aber gebogen

Was man gar nicht so genau sieht, ist, dass die Platte, die vor die Rohre verschalt wurde, sich nach innen wölbte. Schaute man sich die Kante unten am Boden an, war die alles andere als gerade - ein einfacher Blick mit der Wasserwaage hätte genügt. Also habe ich mir einen 90-Grad-Haken genommen, hinter die Wand geschoben, mit aller Kraft nach vorne gezogen, bis die Wölbung nachgegeben hat und dann mit aller Gewalt in den Boden verankert. Manchmal heiligt der Zweck einfach die Mittel!

So langsam geht es mit den Feinarbeiten voran. Die ersten Fliesen (auch bekannt unter dem Wort Kacheln) sind schon seit Tagen eingetroffen und werden nun endlich auch von unseren Handwerken, die sich mal wieder blicken lassen, eines Blickes gewürdigt. Da wir an anderer Baustelle nicht wirklich zufrieden mit der Qualität waren, haben wir noch mal mit unseren Handwerkern geredet, bitte etwas Sorgfalt walten zu lassen. Na also: Es geht doch. Die ersten wirklich großen Fliesen werden im Gästebad unten verlegt und auch die Gästetoilette kann sich inzwischen sehen lassen.

… Erste Fliesen im Kellerbad Ein Stockwerk höher in der Gäste-Toilette gibt es auch schon Fliesen Und ganz oben prangen die ersten Fliesen an im Bad Auch der Fussbodenheizungsschacht bekommt seine Verkleidung

Nach  getaner Arbeit ist auch Jonas total erledigt:

Jonas schläft nach getaner Arbeit tief und fest

und kann am nächsten Tag schon wieder Quatsch machen.  Nicht nur das: Wir haben schon mal von Judith und Thorsten, unseren Käufern unseres “alten Hauses” vorab einen Strandkorb gebracht bekommen. Na klar, dass Andrea und Jonas da das gute Wetter und die Verschnaufpause nutzen müssen:

So kann man auch die Treppe hoch Mit Lumpels Hilfe geht es noch besser Seltene Verschnaufspause

24 Jun

Einpacken, fein-putzen und entwurzeln

Gestern abend gings zur Sache. Schon seit Wochen liegt Andrea mir in den Ohren, das wir langsam mal beginnen müssten, Sachen zu verpacken, denn wir haben immer noch die Hoffnung, Anfang Juni, allerspätestens aber Ende Juni einzuziehen. Also ist Sandra zu uns “runter” nach Diedenbergen gekommen, um beim Einpacken zu helfen. Wie man sieht, ging es ganz schön voran:

Sandra und Andrea beim Einpacken  Kiste für Kiste wird das Wohnzimmer leerer Der arme, die die Bücherkiste dieses leeren Regals tragen darf

Dieses nette folgende Bild zeigt übrigens eine kleine Bausünde im Haus. Wie als würde man ja nicht schon seit Jahrtausenden bauen, wurde die Entlüftung für die Dusche vergessen, weswegen das Rohr nicht sauber in der Wand verlegt wurde, sondern aus der Wand wieder heraus und dann durchs Dach geht. Übrigens habe ich mich am unteren Ende des Kastens eine Pyramide als Abschluss gewünscht, weil’s ja ne Jahrtausend-Sünde ist (die Verschönerung ist auf diesem Bild leider noch nicht zu sehen)…

Die Bausünde - ein Entlüftungsrohr für die Dusche

Heute kam der lang ersehnte Feinputz für das Haus:

 Zwei von vier Sieht doch schon ganz nett bei diesem Wetter aus, oder? Die Vier von der Baustelle Hier sieht man schon am Souterrain wie der Streifen verlaufen wird

Vier Männer von der Bautruppe turnten gleichzeitig auf dem Gerüst ‘rum und verteilten kreisend den Feinputz auf dem Haus. Jetzt zeigt sich langsam das wahre Gesicht unsere Hauses.

Eine meiner Lieblingsecken ist der “Steingarten” unserer Nachbarn. Dieser Bereich ist einfach so toll, dass ich mir in den Kopf gesetzt habe, diesen zu hegen und zu pflegen. Leider ist er über und über gewuchert mit Brombeeren. Wer schon mal Brombeeren ausgegraben hat, weiß, was die Dinger für Knollenwurzeln tief im Boden haben. Eine echte Qual und Herausforderung, aber da ich diese Ecke liebe, musste ich da einfach durch. Hier ist der Mühe Lohn zu sehen:

  Der teilweise freigelegte Brombeer-Hang im Überblick Auf diese Steine können Sie bauen

21 Jun

Abgetaucht und Vorboten des Niedergangs

Am Samstag bin ich erstmal abgetaucht, um seltsame Artefakte zu untersuchen. Wer erkennt es?

Die Spüle von unten

 Ja, richtig: Es ist unsere Spüle von unten. Es musste die genaue Art und Größe analysiert werden, denn wir haben uns überlegt, doch in ein paar Teile unserer Küche neu zu investieren. Es soll eine neue Arbeitsplatte aus Marmor oder Granit geben.

Am Sonntag ging es dann mit den Vorarbeiten für das Streichen und Tapezieren voran. Dazu musste, wie man uns sagte, der Untergrund grundiert werden. Die Höhns und die Höhns haben dann gemeinsam an einem Tag von oben bis unten alle Wände grundiert. Wenn wir damals schon gewusst hätten, was das bedeuten würde:

Andrea beim Grundieren Hubert beim Grundieren Im Keller dröhnen die Trockner, da wir Panik schieben, der Keller könnte nicht rechtzeitig trocken werden Das blaue ist das Teufelszeug

Von oben nach unten nun in der Wohnzimmerecke. Rechts die Rohre, die am Kamin langlaufen.  Zu viel ist zu viel - die Überreste werden sorgfältig abgewischt.

Das Resultat war eine Katastrophe!!!! Weder die teure Farbe noch der teure Lehmputz wollte auf dieser Grundierung halten. Seit dieser Zeit meide ich diese Art von Grundierung wie den Teufel…

Nach viel Recherche fanden wir heraus, dass vermutlich zwei Fehler passiert waren:

  • Zum einen hatten wir vermutlich auf falschen Rat hin zu viel Grundierung aufgetragen. Dieses verdammte Zeug ist nämlich wie Kunststoff, der die Poren des Mauerwerks verschließt. Zu viel davon macht die Wand so glatt, dass einfach nichts mehr darauf hält. Es ist dann, wie als würde man versuchen, die Farbe auf eine Kunststoffwand aufzutragen, was nicht vernünftig funktioniert.
  • Noch Schlimmer war, dass die Farbe auch auf Wänden nicht hielt, die gar nicht grundiert waren. Auch hier wurden wir wieder falsch beraten: Wir wollten möglichst glatte Wände, weshalb wir den Gipsputz hatten abfilzen lassen. Eine sehr schlechte Idee: Wenn man das zu fein macht, versintert der Gipsputz. Auch hier entsteht eine so glatte Oberfläche, dass wiederum keine Farbe darauf hält.

Die Erfahrungen dieser Woche mit den Wänden war sicherlich eine der härtesten unserer Bauzeit bisher. Wir mussten uns einfach geschlagen geben und werden uns wohl oder über Unterstützung von einem Malerprofi holen müssen. Wir werden dann alle Wände mit Malervlies vorher anlegen lassen und darauf die Farbe anstreichen. An den Stellen, wo wir keinen Vlies möchten, müssen wir mit viel, viel Arbeit und Geduld den Lehmstreichputz und im Keller wohl eine mit Sand versetzte Grundputzfarbe auftragen, auf die dann nachgestrichen werden kann.

Man kann also sagen, diese Woche war so der Niedergang und Tiefschlag des Monats. Mal schauen, was noch so alles kommt…

14 Jun

Glück und weiter geht es

In dieser Woche ist wieder ein bisschen passiert und so werfen Ereignisse der kommenden Woche natürlich ihre Schatten voraus. Diesmal war das Ereignis der Woche die Hochzeit von Tanja und Sascha Wojdyno am 7.6.2008. Lang ersehnt und nie zu hoffen gewagt und jetzt doch so glücklich:

 Das glückliche Hochzeitspaar Tanja und Sascha

Während an unserem Haus weiter am Aussenputz gearbeitet wird, kommen bei den Nachbarn so die ersten Kellerwände zum Vorschein:

Die Aussenwand und der Anschluss zum Dach werden nachgearbeitet Nebenan entstehen die ersten Kellerwände

07 Jun

Lang, lang wenn es hier

Tja, an dieser Stelle ist es wohl Zeit, Farbe zu bekennen. Tatsächlich ist es heute der 18. Dezember 2009. Ja,  ihr lest richtig. Wir sind schon seit über einem Jahr im Haus und während der Bauzeit, sprich nach dem 5. Juni 2008 bin ich so im Stress des Baus abgesoffen, dass ich es nicht mehr geschafft habe, an unserem Baublog weiterzuschreiben. Das hole ich nun nach und versuche wochenweise abzubilden, was zu dieser Zeit geschah. Zum Glück habe ich zu dieser Zeit weiterhin Bilder gemacht und die Erinnerungen sind noch recht frisch. Also viel Spaß mit der retrospektiven Betrachtung unseres Baufortschritts.

05 Jun

Der Estrich ist da

Unglaublich wie man sich freuen kann…seit Wochen warten wir auf diesen Tag, weil vom Estrich soviel abhängt, denn der braucht einfach seine Zeit. Rein rechnerisch hätte er eigentlich schon vor drei bis vier Wochen da sein sollen… Hierzu mußten aber noch diverse Rohre und Verschalungen von Adam und Jens fertiggestellt:

Adam und Jens bereiten die Verschalung des Estrichs am Balkon vor

Fußbodenheizungsrohre

Zunächst wurden heute morgen in einem Rutsch die Rohre der Fußbodenheizung verlegt. Im Erdgeschoss sind es 6 temperierte Kreise geworden. Das ist okay.

die ersten Fußbodenheizungsrohre liegen schon  Das Erdgeschoss ist fertig verlegt Am Verteilerkasten läuft alles zusammen

Der Estrich

Danach kam der Estrichleger gegen mittag, sprach alles mit Herrn Junak durch und fing auch gleich an. Bis abends waren das Obergeschoss und große Teile des Kellers mit Zementestrich verlegt. Morgen kommt der Anhydritestrich im Erdgeschoss. Gut, daß es noch vor dem Wochenende geklappt hat, denn dadurch haben wir auch schon das Wochenende zum Trocknen. Ab nächster Woche werden wir wohl in den sauren Apfel beißen und Entfeuchtungsgeräte ausleihen, um die Trocknungszeit zu verringern. Die Details haben wir mit dem Estrichleger abgeprochen. Jeder Tag hilft. Aber zunächst darf erstmal der Estrich in Ruhe sich ausruhen.

die estrichmaschine wurde in Stellung gebracht  Auch um 18 Uhr waren die Estrichleger noch bei der Arbeit im Keller Zementsäcke ordentlich gestapelt

04 Jun

Vorbereitungen auf den Estrich

Auch wenn wir bezüglich des Estrichs inzwischen meilenweit von einer Wunschtermineinhaltung reden können (das Haus war geplant, Ende Juni fertigzustellen), sind wir nun doch heilfroh, daß er diese Woche kommen wird. Daher wurden gestern und heute die Isolationsarbeiten des Bodens umgesetzt, damit morgen die Heizungsbauer die Fußbodenheizung verlegen und übermorgen der Estrich kommen kann:

Im Eingang stehen Pakete der Isolation bei Jonas im Zimmer und sogar im Keller warten die Styroporplatten auf die Verlegung

der komplette Bereich des Wohnzimmers, Esszimmers und Küche ist schon verlegt ein Tag später ist schon die Isolierfolie drauf und die Isolierstreifen am Rand verlegt

Heute wurden neben den Verlegearbeiten auch noch der Dunstabzugshaubenschacht im Haus verlegt (wieder mal Löcher in der Wand…)

von der Küche nach oben durch Jonas Zimmer rüber ins Bad und durch das Bad nach draussen.

28 Mai

Es wird aussen verputzt

Gestern und heute ist mal wieder ein Meilenstein passiert. Unser Haus hat einen Aussenputz bekommen. Zunächst wird mit dem Schlauch ähnlich wie Sahne auf die Torte der Putz auf die Wand gespritzt und dann mit überdimensionalen Kellen dieser auf der Wand glattgestrichen.

Hier ein paar Eindrücke vom Verputzen:

an dieser Hausecke wurde mit dem Aussenputz begonnen Drei Mann verputzen unser Haus in zwei Tagen. Der Putz wird mit einem Schlauch aufgespritzt Die Verputzmaschine gibt ihr Bestes! und mit einer riesigen Kelle glattgezogen.

Die Bäder wurden mit einem Zementputz verputzt Der Mühe Lohn des Auffüllens der Erde: Ein flacher Bereich neben dem Haus

Eindrücke eines “fertiger” aussehenden Hauses

 und die rechte Seite. So dunkel bleibt es nicht :-)

25 Mai

Arbeits-Happening an der Baustelle

Der Morgen

Am Sonntag sollte man ja mal die Arbeit ruhen lassen, aber aufgrund von Termingründen konnte Wolfgang mir heute morgen sehr gut helfen, die Erde weiter auszugraben und damit die Lücke zwischen Haus und Mauer links am Haus zu verfüllen. Dank eines schnell über Thilo organisierten und Andrea chauffierten Pickels sowie der geballten Muskelkraft von Wolfgang kamen wir auch diesmal richtig gut voran und peilten schon kräftig die ersten 10 Schubkarren an als ich auf einmal einen Schaufelmangel beheben musste.

Drei tapfere Männer bei der Arbeit Wolfgang und Jonas arbeiten synchron  aber bei Wolfgang sieht es irgendwie anstrenger aus (aber auch cooler)  ;-) dafür arbeitet Jonas umso sorgfältiger!

Weitere Hilfe naht

Auf dem Weg zum Auto kamen mir Nachbarn entgegen. Die Familie Singer (Cora, Rainer und Jula) nahte und wir stellten uns vor. Nachdem ich Wolfgang schon mehrere Minuten allein hatte arbeiten lassen, rief ich ihn und wir plauderten gemeinsam weiter. Und auf einmal fragte Rainer (Singer), ob er uns helfen solle. Ich war so (positiv) verblüfft, dass ich prompt “ja” sagte…(sorry;-) Kurz darauf stieß Andrea mit Jonas hinzu und bald vervollständigte noch Sandra mit Janna und Mira unsere kleine Runde.

Der Rat der Vorarbeiterinnen (Andrea, Sandra und Mira, Jula und Cora - Janna unterstützt gerade Papa Wolfgang) Inzwischen ist auch Rainer dazugestossen Jetzt geht es zur Sache: Janna, Rainer, Jonas und Wolfgang! Jonas stellt sicher, daß auch die richtigen Steine verladen werden während Rainer und Wolfgang wie sonstwas ackern

Aber eine hat die Ruhe weg und geniesst die Morgensonne (Mira) Der Mühe Lohn: Fast 13 Meter sind nun fertig und bieten eine schöne Fläche neben dem Haus

Durch solch umfassende Unterstützung haben es richtig weit gebracht: Der Bereich der Garage ist komplett freigelegt, was nun richtig gut aussieht und auch der Bereich zwischen Haus und Mauer ist schon komplett verfüllt - wir sind schon fast an der Strasse und Richtung Abböschung fehlt auch nicht mehr viel.

Vielen Dank der ganzen Mannschaft - manchmal sollte man am Sonntag doch nicht die Arbeit ruhen lassen. Es könnte sich lohnen! Bei einer solch tollen Nachbarschaft freue ich mich schon auf das nächste gemeinsame Arbeiten!

23 Mai

Dachausblicke

Heute bin ich nochmal durch’s Haus gegangen und habe alles das fotografiert, was mir bisher durch die Lappen gegangen ist. Insbesondere war ich bisher selbst noch nicht oben, wo unser Dachausstieg ist.

Viel Spaß beim Anschauen:

von oben

Unsere vergoldete Dachgeschoss-Abhängung Dachausstieg vom Dachboden zum Kamin für den Schornsteinfeger Der Weg zum Schornstein Ausblick aus dem Dachfenster I Ausblick aus dem Dachfenster II Bei den Nachbarn ist inzwischen das Fundament fertig

ganz unten

Die Heizung ist drin Die Installation macht Fortschritte

an der Seite: Langsam komme ich immer weiter mit der Mauer und der Verfüllung neben dem Haus voran

unsere Mauer ist schon zur Hälfte verfüllt

21 Mai

Innen geht es vorwärts - Verputzen und Verrohren

14.5.-21.5:

Am Mittwoch war “Großkampftag”:Vier Firmen waren an der Baustelle (wenn es doch immer so wäre):

Großkampftag: Heizungsbauer, Fa. Junak, Verputzer und Zimmermannsleute

  • Die Zimmermannsleute erledigten die Restarbeiten am Dach und deckten das Vordach des Erkers ein
  • Die Heizungsbauer machten mit der Vorrohrung weiter
  • Die Fa. Junak arbeitete mittendrin an der Installation
  • Die Verputzer montierten die Leisten für alle Ecken und brachten schonmal das Silo mit

In den letzten Tage geht es innen voran. Die Arbeiten laufen zielsicher auf das Verputzen hinaus. Die Heizungsbauer verlegen die Rohre und machen sich an die Heizung ran. Die Verputzer haben inzwischen mit dem Innenputz angefangen: Schlafzimmer, Ankleide, Kinderzimmer und das Treppenhaus sind fertig. Auch das Wohnzimmer, die Küche und der Vorratsraum haben schon verputzte Wände.

Hier ein paar Eindrücke der letzten Tage:

Die Verputzmaschine Die Dachausstiegsluke Das Silo der Verputzer noch nicht ganz in Aktion

Der Chef beim Anbringen der Fensterbank im Kellerbad Auch die Gasanschlüsse in der Küche sind schon in der Wand

Blickvon Aussen

Seitenansicht des Hauses (der Eingang)   Seitenansicht des Hauses (die Terrasse)

Die Installation geht voran

Der Verteilerschrank für die Fußbodenheizung im Erdgeschoss  Leider so ein großer Schrank nur fürs Bad Die Heizungs- und Wasserrohre laufen im Keller zusammen (direkt am Kamin entlang) In Reih und Glied

Die Vorwandinstallation im Kellerbad  erste Verrohrungen im Werkkeller, wo der alle Leitungen ins Haus kommen. Ein Verputzer bei der Arbeit Alle Ecken und Kanten und Wände werden mit Schienen versehen

 

auch bei den Nachbarn geht es jetzt mit dem Fundament los

Auch bei der Familie Seng-Schäfer geht es voran

21 Mai

Weiter geht es mit der Mauer und ein Zwischenstop am Olivenbaum

16.-21.5.: Die Mauer schreitet voran

Natürlich wollte ich so schnell wie möglich mit der Mauer vorankommen. Während drinnen die weiteren Arbeiten der Verputzer voranschritten und die Heizungsbauer die Sanitär-Roh(r)installation vorantrieben, habe ich mich mit Mauer weiter geplagt. Leider hatte ich ja feststellen müssen, daß es mit dem Trockenmauern doch nicht so einfach war. Also musste ich jeden einzelnen Stein setzen und vermörteln. Das war weit mehr Arbeit als ich gedacht hatte. Insgesamt habe ich um die 400 kg Mörtel zwischen die Steine einbauen müssen, damit die Steine eine richtige Mauer ergeben. Aber mit der richtigen Unterstützung geht das ja locker von der Hand…

Zwei Tage später arbeite ich an der dritten Reihe - mit Verstärkung natürlich Mauern will gelernt sein - Jetzt arbeite ich schon mit zwei Kellen parallel Stefan der Maurer, Jonas der Vorarbeiter Drei Reihen sind geschafft, die vierte wird mühsam

Rettungsaktion Auffahrt

Durch die vielen Betonarbeiten ließ es sich trotz ziemlicher Vorsicht leider nicht vermeiden, daß Dreck auf die Steine der Garagenauffahrt unserer Nachbarn gekommen ist. Deshalb haben wir kurzfristig und mit “Hochdruck” eine Rettungs-Reinigungsaktion gestartet. Dank des “muh-Teams” konnte schon Einiges erreicht werden (Samstag werden wir nochmal nacharbeiten):

muh (Marlies und Hubert) machen die Auffahrt der Nachbarn mit dem Hochdruckreiniger wieder sauber Mit Hochdruck bei der Arbeit: Papa Höhn Was dreckig ist, muß auch weggewischt werden.

Ein Olivenbaum soll gepflanzt werden

Als Ausgleich für die Mauerarbeiten mußte mal eine andere Arbeit eingeplant werden - die Muskeln werden ja doch zu schnell kalt. Diesmal aber nicht in Langenhain, sondern in Hofheim bei Familie Naderwitz. Es wurde höchste Zeit, daß der wunderschöne Olivenbaum (samt neuer Findlinge und Erde) seinen rechten Platz findet.

Ortswechsel: Der Olivenbaum von Rafael und Birgit Jonas im Element: Wasser für den Olivenbaum Die genauen Anweisungen von Rafael werden natürlich befolgt

13 Mai

Auf der Mauer, auf der Lauer, aber nur mit Fundament

sitzt keine Wanze, sondern wir, weil wir uns in den Kopf gesetzt hatten, das Gelände zur linken Seite unseres Hauses sauber zu den Nachbarn abzufangen.

Die Vorgeschichte

Damit das einen schönen Blick gibt, haben wir nicht einfach die Erde modelliert, sondern wollen wir eine Steinmauer bauen. Deshalb bin ich schon seit Wochen unterwegs, vernünftige Steine zu finden. Lange Zeit waren Sandsteine geplant, aber kurzfristig haben wir uns dann für Granit entschieden. Es sollten eigentlich Steine sein, die man einfach stapeln kann, aber es kam anders…

Die Arbeit

…denn mir fiel auf, daß die Steine so einfach auf die Erde nicht stabil sein würden. EinFundament mußte her, aber woher? Die Steine würden heute kommen. Also bin ich früh morgens mal eben zum Baumarkt gefahren und habe knapp 25 Sack a 40 Kilo = eine Tonne Estrich-Beton gekauft. Zum Glück hatte sich Rafael angeboten, mir beim Fundament zu helfen: 13 Meter lang. Gemacht hatten wir es beide noch nie (naja, eine größere Treppe hatte ich schon mal gebaut), aber was man nicht kann, erarbeitet man sich. Auf das fertige Fundament waren wir dann auch richtig stolz.

Das Fundament für die Mauer Eine Monogramm verewigt uns im Fundament der Mauer (A+S+J) Die ersten Steine schon mal hingelegt

Keine Legosteine

Jetzt warten auf uns nur noch noch 1,2 Tonnen Granitsteine, die wir als Mauer stapeln wollten.

Es warten noch vier Palletten mit Steinen darauf, verarbeitet zu werden.

Leider kam hier die nächste “Überraschung”, denn eigentlich war geplant, eine Trockenmauer zu bauen: Steine auf Steine einfach gestapelt. Allerdings sind die Steine so “natürlich” gehauen, daß man sie nicht einfach stapeln kann. Klar sehen sie so schöner aus, aber jetzt hieß es, daß alle Steine einzeln vermörtelt werden müssen und das steht uns die nächsten Tage bevor. Was eine Arbeit…

08 Mai

Innen und außen mit Fortschritten

Es ist nachwievor ein Bangen und Hoffen, daß wir Ende Juni fertig werden, aber langsam wird es wirklich knapp. Immerhin tut sich doch einiges auf der Baustelle. Innen wie Außen.

Außen

wird alles für die Weißbinder vorbereitet. Wer von den geneigten Lesern wußte übrigens, daß Weißbinder ursprünglich garnichts mit Malerei zu tun hatten:

“Ein Weißbinder ist ein Handwerker, der das helle Holz von Fichten, Tannen oder Lärchen zu Gebinden (Fässer oder Eimer) verarbeitet.

Der Beruf des Weißbinders stellt eine Spezialform des Küfers dar, der sich durch die benutzte Holzart von anderen Vertretern seines Standes, wie Schwarzbindern (Eichenholz) oder Rotbindern (Buchenholz), unterscheidet.” (wikipedia)

Weißbinder, Verputzer oder Maler: Hoffentlich kommen sie bald…

Der Säule hat jetzt auch eine Verkleidung Bei der Lieferung der Betondecke wurde die Verkleidung vergessen und wurde jetzt nachgeholt Der Säule hat jetzt auch eine Verkleidung

Nächste Woche sollen die Verputzer kommen und Außen wie auch innen mit dem Verputzen beginnen. Deshalb rückten auch die Heizungs- und Sanitärbauer an.

Innen

Mit viel Mühe haben die Maurer die Wände aufgebaut - nun werden sie für die Verrohrung wieder eingeschlagen.

Das Gäste-WC Das sieht wirklich noch wie ein Rohinstallation aus, wenn man die rohen Wände so sieht. - Das Bad im Keller Leider gibt es jetzt doch eine kleine Hebeanlage, aber zum Glück nur für die Dusche im Keller Was ein Aufwand für ein bisschen Unterputz-Armatur

Manchmal ist es fast ein bisschen viel Installation an einem Ort:

Elektro-Flexrohe, Lautsprecherleitung in der Luft und Luftrohre und wer weiß, was das ist? Eine Riesen-Dose an der Wand

Alles was Kabel heißt, endet im Schrank

und was für ein Schrank. Der Elektrikschrank hängt inzwischen auch im Keller und zeigt ziemliche Fortschritte bei der Installation:

 von oben kommen Kabel von unten kommen Kabel - schon schön in Kanälen Viele Kabel enden hier Ob die Größe ausreicht?

An vielen Stellen wird und wurde gearbeitet. Hoffentlich kommen die Sanitär-Handwerker und die Verputzer schnell voran, denn der Estrich muss bald kommen.

05 Mai

Holzarbeiten und weitere Installationen

Das Wochenende

Während des langen Wochenendes wurde im Haus ein wenig Pause gemacht (dafür soll es ab Montag richtig flott weitergehen - siehe unten). Deshalb haben wir (und auch unsere zukünftigen Baunachbarn rechts) das schöne Wetter genutzt, um draussen zu arbeiten. Während Winfried sich mit Elan an die Vernichtung der zahlreichen Wurzeln gemacht hat, haben wir unser gestapeltes Holz von einer Ecke (am Haus auf dem Gerüst) in die Andere (im angehenden Garten) transportiert:

Vorher waren sie hier und jetzt sind sie da!

Leider wird es nicht das letzte Mal sein. Wenn wir mal irgendwann demnächst eine Garage haben, soll es dort seinen endgültigen Lagerplatz finden. So viel Arbeit für so wenig Wärme…

Zwischenzeitlich haben sich Andrea und Winfried an der neuen Baugrube getroffen, die schon jetzt das ganze Haus von Familie Schäfer-Seng aufnimmt, um etwas zu fachsimpeln:

Andrea und Winfried bei wichtigen Aufgaben ein großes Haus braucht ein großes Loch

In der letzten Woche haben wir ja den Garten etwas “modelliert”. Dabei wurden nochmal über ca. 150 Tonnen Erde weggefahren. Am Ende hat Herr Kamper uns mit drei Findlingen eine kleine Treppe gebaut. Sieht schon richtig nett aus:

Eine Treppe aus Findlingen

So ein bisschen kann man den Garten auch oben auf dem Bild mit dem Holz erkennen. Steht man im Garten hat man folgenden Blick in die Ferne:

Ein Blick in die Ferne

Wie geht es weiter? Rohinstallation und Heizung

Uns wurde angekündigt, dass es diese Woche mit dem Innen- und Außenputz weitergeht. Dazu muss noch die Rohinstallation vom Sanitär erfolgen. Heute morgen (Montag) war ich Interessehalber auf der Baustelle und erfuhr, dass heute der Heizungs- und Sanitärbauer kommt. Flugs habe ich Andrea angerufen und wir haben gemeinsam die Badgestaltung im Detail sowie die Positionen der Heizungen durchgesprochen. Kaum waren wir fertig, trugen auch schon die fleißigen Arbeiter der Fa. Schnell Material ins Haus. Morgen gibt es davon die ersten Bilder!

01 Mai

Jonas in der Grube

Donnerstag, 1. Mai, Feiertag = Ruhetag(?)

Heute ist ja nicht nur Feiertag, sondern auch schönes Wetter. Beste Voraussetzungen, um … noch ein wenig auf der Baustelle zu arbeiten. Da ich mir in den Kopf gesetzt habe, eine Garage nicht mit Flach- sondern einem Walmdach Stein auf Stein zu bauen, sollte aufgrund der Dachneigung zum Haus die Hauswand besser gegen Feuchtigkeit abgedichtet werden. Dazu benutzt man sogenannte Dichtschlämme 1K(omponente). Das ist nun demzufolge mein Job. Deshalb habe ich heute das schöne Wetter genutzt, die erste Schicht im Bereich Oberkante Garage/Dach über die Garagenlänge hinweg aufzutragen.

Die Wand zur Garage vorher und danach - die erste Schicht ist drauf Der Tag der Arbeit - meiner Arbeit

Gruben-Abenteuer

Kurz vor Ende kamen Andrea und Jonas, um ein wenig auf der Baustelle zu verweilen.

Mama, was wird hier gebaut? Warum?

Für Jonas war ist die neue Baugrube unserer Nachbarn das Größte: Da kann man nämlich Steine reinwerfen, die der Bagger mühsam herausgeholt hat ;-) Natürlich sind wir auch mal hinunter in die Baugrube. Dort hat der Bagger seine Schaufel geparkt. “Wow”. Er konnte überall in der Grube herumlaufen und alles anschauen. Wenn das nicht ein besonderes Highlight war ?!

Am längeren Hebel Größenvergleich Ein toller Sitzplatz in der Sonne Gehn mer da hoch?

Aussichten aus der Grube

Warum ist der da oben? - Weil. - Warum? Blick auf unser Haus von unten Größenvergleich: Jonas und der Findling in der Wand! Fein aufgestapelt: Das Holz. Gut zu sehen: Die Kiesel und Teerschicht des alten Tennisplatzes Steilwand

Grüße an die Nachbarn der Nachbarn

Das Besondere an dem nächsten Bild ist im Spiegel des Baggers zu sehen:

Das Besondere  ist im Spiegel des Baggers zu sehen

25 Apr

Von Außerirdischen und Erdmännern und Deponien (Video) und einer Überraschung

Als ich heute an der Baustelle ankam, machte ich als aller erstes wie so oft eine Tour durch unser Haus und fand unter unserem Dach zwei Außerirdische, die dabei waren, unsere Decke zu isolieren. Leider versagte bei einem die Kamera und das Bild wurde unscharf, aber den anderen konnte ich zum Glück noch schnell einfangen:

Außerirdischer Adam

Erdmänner und Deponien

Der Tag fing heute morgen mal ausnahmsweise bei mir richtig(!) früh an. Herr Kaffenberger rief um 6.45 Uhr an und berichtete, daß sein Fahrer schon an der Baustelle sei und mit dem Baggern beginne. Wir hatten noch von der Verfüllung einiges an Erde übrig, was wegen des Neubaus unserer Nachbarn dringend weg muß und außerdem sollte auch aus dem Garten noch etwas Erde raus. Mit seinem knallroten, gepflegten “Ferrari”-Drei-Achser stand er schon vor der Tür und war kräftig am Baggern:

Der Ferrari-Truck Das soll alles noch weg Herr Kamper schon kräftig bei der Arbeit Voll konzentriert

Später kam dann der Chef persönlich vorbei. Da das Aufbaggern und Fahren zur Deponie doch eine Weile dauert, hat Herr Kaffenberger selbst mit “angepackt” und schon mal die Erde so verteilt, daß wir uns zum Garten durcharbeiten konnten. Dort hat er die Muttererde auf die Terrasse und dann alle Findlinge im Gartenbereich sortiert:

Der Fahrer und der Chef Der Chef hat es nicht verlernt Es geht steil bergauf

Überraschung

Zwischendurch waren Bernd Kaffenberger und ich mal bei Thilo, um seinen Garten beziehungsweise das, was er mal werden soll, zu begutachten und ein Angebot zu unterbreiten. Als wir zurückkamen, wurden wir überrascht: Andrea war mit Jonas an die Baustelle gekommen und war von Herrn Kamper eingeladen worden, im Truck mit zur Deponie zu fahren. Das war DAS HIGHLIGHT des Tages für Jonas.

Jonas und Andrea im feuerroten Truck Tschüss Papa, wir fahren zur Deponie

Video

Hier kommt nun noch ein Video, das ich auf dem Weg zur und in der Deponie aufgenommen habe. Ich hatte leider keine Zeit mehr, es zu schneiden. Für Ungeduldige: Es ist nur 6 Minuten, zeigt aber am Ende auch Einblicke in die Deponie, wie ich sie noch nicht gesehen habe (ich hoffe, daß ich dabei niemandes Rechte verletze…)

Das Video “Zur Deponie”

 

23 Apr

Der Dachausbau geht weiter

Inzwischen geht der Dachinnenausbau weiter. Mit Holz wird eine Konstruktion aufgebaut und danach mit Rigips verschalt und dazwischen isoliert. Die Holzkonstruktion ist fast zu schön, um sie zu verkleiden:

Holz kann richtig schön aussehen Holz kann richtig schön aussehen II

Zwischen den Holzsparren wird mit Glaswolle isoliert:

Wegen der Glaswolle wird mit Schutzanzug gearbeitet. Über ein Gerüst geht aus auf die Abhängung

22 Apr

Ausgekrant… (Video)

Heute war ein besonderer Tag: Der Kran wurde abgebaut - Ein Meilenstein. Das ist notwendig geworden, da er erstens nicht gebraucht wird (das Dach ist fertig), er einen Haufen Geld pro Monat kostet und außerdem die Nachbarn anfangen wollen, zu bauen und dazu steht der Kran im Weg!

Daher kam heute morgen der Kranmonteur und begann mit zwei Jungs der Fa. Kaffenberger den Kran Schritt für Schritt abzubauen. Erst wird der ein Teil des Auslegers zurückgeklappt, dann klappt der Kran ähnlich wie ein Taschenmesser zusammen. Erklären kann man das schlecht - sehen muß man es. Zwischendrin wird der Balast abgebaut und die Räder werden unter den Kran gebaut - dann kann er selbst fahren.

Erste Vorarbeiten Die Räder des Krans werden abgeladen Das Kran-Rad wird mit dem Kran verladen und an die richtige Stelle abgeladen

 

Die Befestigung des Balastes wird abmontiert Der erste Teil des Krans wird eingeklappt Eine wohlverdiente Pause auf dem Kran Der Balast ist fast weg Der Kran ist fast eingeklappt Fast vollendet

Da ich das so spannend fand, habe ich die einzelnen Phasen mitgefilmt. Damit es nicht so lange auf dem Video dauert, habe ich die Szenen in der Geschwindigkeit verdoppelt und natürlich stark gekürzt. Das Video ist ca. 12 Min - in der Realität hat das zwei Stunden gedauert. Am Ende kam auch Jonas vorbei und hat auf dem Video mal wieder fachkompotent die Arbeiten kommentiert. Viel Spaß beim Anschauen:

Video: Der Kran verläßt den Ort

Zum Schluß wurde er auf einen Baumplatz 100 Meter weiter gefahren, da er Anfang Mai wieder aufgebaut wird: Nebendran, auf dem Nachbargrundstück.

18 Apr

Putz, Dach und Gewalt

Verputzen

Inzwischen ist die komplette Elektrik fertig und in der Wand und auf dem Boden in den Flexrohren verschwunden. Also geht es jetzt gschwind an die nächsten Gewerke. Auf dem Plan stehen die Verkleidung des Daches von innen im Dachgeschoss oben sowie das Verputzen im Keller. Da Paul, Adam und Eugen sich in Langenhain eingemietet haben, arbeiten Sie von früh morgens und gehen selten vor 6 - halb 7. Zusätzlichen sind auch noch Jens und ein Kollege da. Dadurch ist momentan ein richtiger Fortschritt zu sehen. Ob es am Ende reicht, daß alles wie geplant am Ende Juni fertig ist, werden wir sehen.

Paul ist echter ein Sonnenschein: Immer nett und wohlgelaunt macht er die Hammer-Arbeiten den ganzen Tag. Heute war das Verputzen des Kellers und zwar als erstes des Heizungsraums angesagt. Dieser Raum ist wichtig, damit demnächst der Schaltschrank eingebaut werden kann.

Paul beim Verputzen Adam hat schon eine Wand fast fertig mit Zementputz verputzt

Das Dach - Schwarz, “walmig” und schön.

Irgendwie kann ich unser Dach einfach nicht vergessen. Schwarz, “walmig” und schön. Während Jens Straub, die gute Seele der Baustelle, noch weiter am Schornstein und der Dachrinne werkelte, erschien auch einmal unser Bezirkschonsteinfegermeister Herr Maurer um einen Blick auf alles, was mit dem Kamin zu hatte, zu werfen. Er war, wie er mir sagte, sehr zu frieden und fachsimpelte noch ein wenig mit Jens. Leider habe ich das schöne Bild mit den beiden auf dem Dach neben dem Kamin verpasst. Hier ein paar Dach-Impressionen bei schönem Wetter ohne die beiden.

Der Kamin noch unverkleidet  So sieht Taunuspfanne anthrazit aus - mit spezieller Versiegelung gegen Moos und andere Getiere Warum heißt ein Walmdach Walmdach? Das Werk unseres Spenglers Jens - noch glänzend

Nach getaner Arbeit gönnt man sich auch mal ein Mittagessen - die Junak-Truppe

von rechts nach links: Paul, Adam, Jens und ? (sorry, vergessen)

Wo rohe Kräftig sinnlos walten, braucht man auch mal Werkzeug für Männer. Dank Thilo habe ich erfolgreich mit dem Presslufthammer

Der Presslufthammer von Thilo

diverse grosse und kleine Löcher in die Wand gehauen:

Der Medien-Kabel-Kanal

17 Apr

Zehn auf einen Streich

Full House

Als ich heute ankam war richtig was los auf der Baustelle. Zwei Mann im Keller beim Verputzen, zwei Mann am Fertigstellen der alten neuen Wand (die Wand ist jetzt perfekt), zwei Mann am Fertigstellen der Regenrinne und die restliche Vier standen auf dem Dach und deckten. Das macht zehn Arbeiter - wow - das ist ein neuer Rekord und läßt mal wieder Optimismus aufkommen.

Keine Bilder aber ein Ausblick

Leider hatte ich heute keine Kamera dabei, daher gibt erst die nächsten Tage ein Dachbild. Dafür geht es jetzt auch im Innenbereich weiter. Momentan wird der Keller verputzt und das Dach ausgebaut und demnächst kommen auch die Rollläden. Das wird wohl ein paar Tage dauern. Dann müßte es eigentlich mit dem Staubsauger und Sanitär-Rohinstallation weitergehen. Schau’n wir mal…

15 Apr

Fenster und andere Lautsprechergewerke

Laut gesprochen und nicht nachgedacht

Knapp eine Woche war nun seit dem letzten Besuch auf der Baustelle vergangen. Da ich ja wie im alten Haus unbedingt wieder Lautsprecherkabel in die Wand verlegen wollte, hatte ich für Unsummen Material und Kabel bestellt. Nachdem die Elektrik von der Firma Junak verlegt ist, mußte ich mich sofort an die Arbeit machen. Also hatte ich letzte Woche gefragt, wann denn die Elektrik abgeschlossen sei und wir einigten uns darauf, daß ich (wieder mal unterstützt von Stefan Frank) mich am Montag an die Arbeit mache. Tja, leider wurde dieser Tag zu meinem Geburtstag (oder umgekehrt). Irgendwie hatte ich meinen Geburtstag total verschwitzt, aber jetzt gab es kein zurück mehr. Also schufteten und werkelten wir Montag und es wird sich sicherlich noch bis morgen hinziehen. Echte Knochenarbeit - zum Glück hatten wir Werkzeugmaschen von Axel, Hartwig und Thilo dabei, die uns tatkräftig unterstützten. Die folgenden Bilder zeigen leider nur mich bei der Arbeit, aber Stefan war auch dabei.

Hier helfe ich Eugen beim Aufhängen der Kabeltrommel Die linken drei Dosen sind Lautsprecherdosen - zu erkennen an den Kabeln, die heraushängen Gips wird zum Eingipsen der Dosen in die Wand - mit echtem Elektrikergips Leider etwas unscharf - Kabelstränge zweireihig(!) in Rohren verlegt enden im Keller

Überhaupt war es sehr voll, denn heute kamen die…

Fenster

Schon vor ein paar Tagen angekündigt - heute kamen sie. Echt beeindruckend, in welcher Geschwindigkeit die Jungs von der Firma Kabel die Fenster einbauten. Kurz gab es etwas Verwirrungen mit den Rollladenmotoren zur Terrasse. Drei waren geplant und auf einmal sollten nur zwei eingebaut werden. Nach einem längeren Telefonat zwischen mir und Herrn Kabel und einem Folgegespräch zwischen Herrn Junak und Herrn Kabel wurde dann doch noch eine Lösung gefunden, daß es wie geplant drei werden.

Unten bekommen wir sogar Sicherheitsverbundglas und -Rahmen nach WK2. Deshalb, wie wir inzwischen wissen, ist das Milchglas etwas heller als man es sonst so hat. Interessant ist auch, daß die Rahmen innerhalb weniger Jahre konstruktionsbedingt wesentlich breiter geworden sind (aus Energie-Gründen). Gut, daß wir so große Fenster genommen haben - so bleibt immernoch genug an Glas übrig.

Mit Fenster sieht das Haus gleich wie ein Haus aus Blick auf den Eingang Unser großes Fenster zur Terrasse mit Kipp-Schiebeelement (letztere noch nicht eingebaut) So ein großes Sichrheitsglas ist ganz schön schwer Der Einbau der Schiebeelemente

Neben den Fenstern geht es auch im Dachgeschoss weiter voran. Die Abhängung im Schlafzimmer:

Die Abhängung im Schlafzimmer

05 Apr

Gut Holz

Baubesprechung

Herr Junak rief heute an, ob wir eine Bausprechung der Elektrik machen könnten. Zum Glück hatten wir tagelang vorher geplant. So waren wir vorbereitet. Drei Stunden später standen wir auf der Baustelle und haben alles festgelegt, was auch nur im entferntesten mit Kabeln zu tun hatte.

Geheime elektrische Zeichen

“SigeSage”

so heißt es auf einer unsere Kinder-CDs, wenn gesägt wird. Netterweise hatte uns die Firma Kaffenberger das Verschalungsholz und die Kreissäge dagelassen. Da ich über Ostern und folgende Tage ziemlich fiebrig im Bett gelegen hatte, mußte jetzt mehr als schnell das Holz kleingemacht werden, damit Platz im Haus für die Handwerker ist. Es soll ja das erste Holz für unseren Ofen sein. War dann doch mehr Arbeit als ich dachte: Klein sägen, Nägel wegsägen und alles aufstapeln, damit es nicht mehr im Haus ist. Und das bei Durchzug im Haus und ca. 6 Grad. Na danke.

Links fertiges Holz, in der Mitte die Säge und rechts liegt der Rest Und das muss draussen auch noch mal gestapelt werden

 

Und übermorgen geht es weiter mit dem Innenausbau…

29 Mrz

Das Richtfest mit allen

Wie schon im letzten Eintrag geschrieben, fand das offizielle Richtfest unter der Woche statt. Bis zum heutigen Tag waren daher schon 11 Tage vergangen. Bis auf die Zimmermannsleute, die Freitags noch die Dachsparren angebracht und das Vordach des Erkers gezimmert hatten, ist nichts, rein garnichts passiert. Und das 10 Tage lang. Ein weiterer Negativrekord. Leider - traurig aber war und das, obwohl es die ganzen Tage wirklich schönes Wetter war.

Und genau das Wetter hat uns heute auch richtig zur Feier mit Freunden, Verwandten, Bekannten und unseren neuen Nachbarn nicht im Stich gelassen. Kühl aber traumhaft schön war es heute. Über vierzig waren es, die uns besucht haben und wir haben uns über jede(n) Einzelne(n) sehr gefreut - Schön, daß ihr da ward und auch ein paar nette Worte über das Haus erzählt habt, was uns momentan so viel Nerven kostet, verloren habt. Das baut auf. Hier nun ein paar Bilder vom Richtfest - für uns mit so vielen, die uns mögen, das richtige Richtfest! :-)

Richtfest 1 Richtfest 2 Richtfest 3 Richtfest 4 Richtfest 5

Richtfest 6 Richtfest 7 Richtfest 8 Richtfest 9 Richtfest 10

Richtfest 11 Richtfest 12 Richtfest 13 Richtfest 14 Richtfest 15

18 Mrz

Der Tag des Richtfestes (mit Video)

Unser Richtfest-Baum

Heute war ein ganz besonderer Tag

 

 

Ein Tag, auf den wir schon lange gewartet haben. Auch wenn uns letzte Woche ein wenig der Frust plagte, belohnte uns der heutige Tag mit einem Traumwetter. Heute wurde der Dachstuhl errichtet. Ein Walmdach sollte es werden - und wurde es auch. Als ich ankam, lag doch tatsächlich Schnee auf dem Gerüst. Damit meine Zimmermänner nicht abrutschen, kletterte ich hoch und begann das erste mal an unserem Haus, Schnee mit dem Besen wegzukehren…

Der erste Holzbalken Der zweite Balken wird abgelassen - etwas Schnee lag noch! Der Balken wird zentimeterweise ausgerichtet Schwindelfrei sollte man besser sein Ohne Worte: Parallel wurde noch schnell ein Teil des Gerüstes vervollständigt

Als wir um 13 Uhr eintrafen wurde ich dann doch auf einmal sentimental: So ein Dachgebälk auf dem eigenen Haus bei traumhaft blauem Wetter ist dann doch was ganz Tolles.

Das war der erste Blick nach der Ankunft: Schon schön mit Dach

Zwischenzeitlich haben wir die Fenster im Haus bemustert…

Jonas Fenster wird ausgemessen Geheime Zeichen für den Fensterbauer

..und es wurden die Vorbereitungen für das Richtfest getroffen…

Der Baum wird angebracht

Bis 16 Uhr war geplant und heute morgen nochmal bestätigt, aber prompt, obwohl mehrfach nachgefragt, wurden die Jungs wie bei Angela und Florian, doch wieder einmal schneller fertig. Zum Glück schafften es Heike&Dieter sowie Oma&Opa mit Jonas noch rechtzeitig zum Richtspruch des Zimmermanns. Marion und Stefan kamen leider zu spät, brachten dafür aber ein tolles Geschenk mit: Ein riesen Brot mit einen Salztopf in der Mitte und elitärem Schmalz. (Grüße an Angela und Jutta, die beide Pech hatten!)

Deshalb haben wir (beziehungwiese Winfried, unser zukünftiger Nachbar, in windigen Höh[e]n), für alle, die nicht dabei sein konnten, den Vortrag des Zimmermanns mitgeschnitten:

Video des Richtspruchs

Hier noch ein paar Impressionen vom Vortrag und von unserem Dächle:

Der Richtspruch wird von hoch oben vorgetragen - Winfried filmt aus nächster Nähe mit Ein Prost auf die Bau-herren- Scherben bringen Glück

Einblicke Letzte Arbeiten am Dachstuhl Überblick mit Sicht auf die Kehlbalken für die Abhängung von Schlafzimmer und Abstellraum Aufblick ins Gebälk Der Kopf der Fette wird noch angeschrägt, damit es schöner aussieht

Morgen werden die Wände hochgemauert, übermorgen kommt die Folie auf’s Dach und dann regnet es wenigstens nicht mehr von oben ins Haus…

14 Mrz

Endlich - der Rohbau steht

Mal ehrlich,

richtig zufrieden sind wir nicht: Ein Geschwindigkeitsrekord wurde bisher ja nicht gerade aufgestellt und unser Optimismus, noch pünktlich mit dem Haus am Ende Juni fertig zu sein, hält sich momentan in Grenzen. Dennoch, einen Meilenstein haben wir schon mal erreicht: Den Rohbau!

Das Obergeschoss

Auch wenn ich nie weiß, ob ich es nun Dachgeschoss oder Obergeschoss nennen soll, es gut nun im Stockwerk über dem Erdgeschoss weiter. Nachdem der Ringanker, ein Betonring auf den Außenmauern, auf den das Dachgeschoss aufgesetzt wird, fertiggestellt wurde, konnte man zum ersten Mal ein Gefühl dafür bekommen, welche Ausmaße unser Obergeschoss (ich wechsele jetzt mal ein wenig hin und her…) haben würde.

Jetzt, wo die Mauern stehen, wirkt alles noch recht groß

Aber nach dem Aufräumen wurde gleich mit den Innenwänden weitergemacht und so zeichneten sich, für uns ziemlich spannend anzuschauen, langsam aber sicher unsere Zimmerwände ab, in denen wir hoffentlich bald mal wohnen werden:

Die ersten Mauern stehen Die Stahlträger werden mit Wänden überbaut Ein/Ausblick aus dem Schlafzimmer und Arbeitszimmer in Richtung Treppenhaus und Diele

Nach ein paar Tagen war der nächste kleine Bauabschnitt erreicht und es wurden Vorbereitungen für die Treppe getroffen. Leider regnete es an diesen Tagen in Strömen. Damit es beim Bauen der Treppe nicht ins Treppenhaus regnet, bekam unser Treppenhaus ein provisorisches Dach:

Ein Zeltdach im strömenden Regen Es regnete in Strömen

Treppenbau

Den Treppenbau mit anzuschauen war schon ein kleines Erlebnis. Richtige Schreinerarbeit! Zunächst kam die Keller-EG-Treppe dran. Dazu wurde im Innenbereich der Treppe zunächst mal eine Verschalung (1) aufgebaut und dort die Treppen angezeichnet (2). Dann wurde ein ansteigende Fläche aus unzähligen Einzelsegmenten zurechtgesägt und von unten nach oben aufgebaut (3+4). Von unten wurde diese Fläche mit Stützen gehalten. Auf diesen Unterbau wird noch reichlich Bewährung gelegt.

Der Innenturm der Treppe Die Stufen sind schon angezeichnet Der Treppenunterbau I Der Treppenunterbau II Hier ist die Kellertreppe schon ausgegossen Der Anblick aus dem Keller

Danach ging es gleich weiter mit den Treppe ins Dachgeschoss. Diesmal bekam ich mit, welche harte Arbeit auch zum Treppenbau gehört: Die Treppe muss in der Wand aufliegen - dazu werden Schlitze in die Wand getrieben:

Der Anblick aus dem Keller Da ist vor Staub kaum mehr etwas zu erkennen Ein Schlitz entsteht Und fertig ist er - hier liegt die Treppe auf

 

Und so entstehen Treppenstufen Das wird mal der Aufgang zum Dachgeschoss Und so wurde der Unterbau abgestützt. Hier kann man auch gut die vielen Segmente sehen

Nachdem die Treppen nun fertig waren, konnte ich auch endlich mal ohne Leiter in den Keller gehen und unser schönes großes Kellerfenster begutachten:

Das grosse Kellerfenster

Der Kamin

Ein wichtiges Utensil und auch kaum übersehbar in den Räumen, ist unser Kamin. Der wurde dann auch in der Woche in Form eines Bausatzes geliefert. Fuß und Ringe. Nachdem ich, nach Hinzunahme jeglicher Mathematikkenntnisse der letzten Jahrzehnte ausgerechnete hatte, wieviele Ringe vom Keller aus notwendig sind, um die richtige Höhe des Auslasses für den Kaminofen zu bekommen, wurde der Kamin gebaut:

Der Fuß des Kamins für den Keller Der Kamin im Wohnzimmer

Und so sieht er aus, der Rohbau:

Unser Rohbau - ein Dach wäre jetzt eigentlich sehr schön

und wie geht es weiter?

Leider ist nun seit Donnerstag bis Dienstag Ruhe am Bau (wir haben ja auch Zeit ohne Ende…), aber dann kommt endlich das langersehnte Dach. Dach-sei-Dank. Mittwoch sollen dann noch die DG-Innenmauern ins Dach gemauert werden (das ist so herum einfacher) und am Donnerstag soll die Folie aufs Dach. Der nächste Schritt sind dann die Fenster und dann kann endlich mit dem Innenausbau begonnen werden.

22 Feb

Eine Decke kommt, es wird aufgerüstet und Geschichten von Kältebrücken

Wieder sind insgesamt 11 Tage vergangen und es hat sich wirklich etwas getan. Hatten wir ja um das Verfüllen gebangt, so konnte es jetzt endlich weitergehen, denn die Decke sollte ja kommen.

Die Filigran-Decke

Die Decke kam auch prompt einen Tag nach dem Verfüllen! Leider hatte ich bei der Kellerdecke dieses Ereignis verpasst, aber nun war ich live dabei, als die Teile der Erdgeschoßdecke gebracht und aufgelegt wurden.

So lag unsere Erdgeschossdecke auf dem LKW Eindeutig - die Decke ist für uns Hier das Dach unseres Eingangs

Insgesamt aus 12 Teilen besteht die Erdgeschoßdecke, die wie ein Puzzle auf die gestellten Träger und die Wände gesetzt werden. Leider haben nicht alle Teile auf Anhieb gepasst, so dass noch etwas ausgebessert werden musste. Auch der Balkon wurde als Fertigteil geliefert und an die Decke angesetzt

Auf Trägern und Wänden liegt die Decke Der Deckenplan Stück für Stück wird das Puzzle zusammengesetzt Die Drei vom Rohbau Auch der Balkon wird - durch einen Isolierkorb getrennt - an die Decke angesetzt So etwas nennt man richtige Bewährung - die Stahlstäbe des Balkons. Hinten der Isolationskorb

Am nächsten Tag wurden die Kabel auf die Decke verlegt und die weitere Bewährung eingebracht:

Die Kabel im Flexrohr werden im den Beton verlegt, der später oben drauf kommt Auf diesem Bild sind die beiden Stahlträger gut zu sehen, die die große Decke tragen Bauherrin und Junior-Chef passen auf und helfen mit Jonas hilft noch etwas bei der Gartenmodellierung

Das Gerüst kommt

Fünf Minuten vorher waren wir auf der Baustelle noch am flachsen, ob das Dachgeschoss in absehbarer Zeit vielleicht gebaut werden kann, da immer noch kein Gerüst im Anmarsch war. Vermutlich hat das verzweifelte Gespräch Gehör gefunden, denn auf einmal stand der LKW mit dem Gerüst vor der “Tür”. Das Gerüst war dann auch Ruckzuck aufgebaut:

Auf so wenig haben wir so lang gewartet Aufgerüstet Teil 1 Aufgerüstet Teil 2

Kältebrücken an den Säulen

Was ist eigentlich eine Kältebrücke? Zunächst einmal der Besserwisser: Was imVolksmund “Kältebrücke” genannt wird, heißt in Wirklichkeit “Wärmebrücke”. Die genaue Beschreibung findet man hier. Vereinfacht gesagt, treffen zwei Teile aufeinander, die aufgrund unterschiedlicher Isolation unterschiedliche Temperaturen haben, und was bei bestimmten Temperaturunterschieden zu Kondensat und damit zu Schimmel führen kann. Leider wurde genau hier ein Fehler bei uns gemacht: Die Säulen nehmen, wenn nicht isoliert, die Kälte auf und leiten sie nach oben ins Dachgeschoss und nach unten in den Keller. Die Isolation ist zwar geplant, aber leider wurde die Säule bündig zur Decke eingebaut, so dass die Isolation der Säule über die Hauswand hinausgehen würde. Nun gibt es drei Varianten: 1) Säulen rausbrechen, neue rein - 2) Die Isolation außen bis in das Dachgeschoss weiterführen, was eventuell sogar (farblich angelegt) gut aussehen könnte oder 3) den Beton der Säulen außen um 20mm wegnehmen (sprich flexen) und mit hochwärmedämmendem Material außen isolieren. Momentan läuft die Anfrage nach dem Material, da Variante drei vom Aufwand noch akzeptabel ist und es dabei bei dem geplanten Design des Hauses bleiben würden. Wir bleiben dran…

Die Säule sitzt bündig und eine Isolation an der Säule würde vom Haus wegstehen

Das Dachgeschoss

Nachdem auch die Decke gegossen wurde, konnte mit dem nächsten Geschoss begonnen werden. Innerhalb von drei Tagen(Donnerstag, Freitag, Samstag) steht schon fast die komplette Außenwand. Beim Mauern der Außenwand wird auch gleich der Ringanker, ein kompletter Beton”sturz” rund um das Haus, erstellt:

Ruckzuck standen sieben Mauerreihen des DG ein neuer Wohnraum entsteht Aus dem Schlafzimmer können wir Janna, Sandra und Wolfgang zuwinken Jetzt steht schon die Front. Oben drauf die Verschalung des Ringankers.

Hier wird der Ringanker der Hausseite gemeinsam verschalt und isoliert Eine interessante Perspektive unserer Hausseite Einblick ins und Ausblick aus dem Dachgeschoss

Die nächsten Tage wird der Rest der Außenwand hochgezogen und dann stehen die Innenwände an. Außerdem kommt vermutlich der Bauschreiner Anfang nächster Woche, um die Treppen zu verschalen.

Damit wird sehr wahrscheinlich unser Rohbau Ende nächster Woche fertig und das Dach kann kommen.

11 Feb

Warum muß eigentlich Erde so schwer sein?

Vorgeplänkel

Lange hatten wir darauf gewartet, dass es weitergehen kann und das nächste, wichtige Gewerk war nun das Verfüllen der Erde, die wir vorher mit viel Mühe aus dem Boden herausgeholt hatten. Irgendwie schien es wohl organisatorisch sehr aufwendig zu sein, denn das Ganze passierte mit fast zwei Woche Verzögerung - und dann auch noch von heute auf morgen, was uns sehr ärgerte, weil Andrea nämlich dadurch den Tag über nicht dabei sein konnte und ich mir kurzfristig Urlaub nehmen musste.

Lasst Bilder sprechen

Es war auch gut, dass ich dabei war, da sonst die ein oder andere Sache nicht in unserem Sinne gewesen wäre. Heute lasse ich ausnahmsweise mal mehr die Bilder sprechen, denn sie haben ja meist auch aussagekräftige Untertitel. Ein paar von euch da draußen sind wahrscheinlich eh schon von meinen vielen Worten genervt, daher tue ich heute mal was für die Bilder-Konsumenten!

Wie geht es weiter:

Ach, bevor ich es vergesse: Morgen soll die Decke auf’s Erdgeschoss drauf. Ob bis dahin das Gerüst ums Haus steht? Es können noch Wetten angenommen werden. Jetzt aber auf zur Bildergalerie, denn ich hatte den ganzen Tag über Bilder gemacht und mir fiel es sehr schwer noch mehr Bilder auszusortieren:

Morgens früh um 7.30 Uhr

Früh am morgen um 7.30 ist der Sattelschlepper aus dem Odenwald schon da und abgeladen Einer der drei mitgebrachten Bagger steht in Hab-Acht-Stellung

Aufgeräumte Einblicke

 

Ein aufgeräumter(!) Einblick in unser Wohnzimmer Ebenso in Esszimmer und Küche Einblicke: Beeindruckend der riesige, betonverstärkte Rollladenkasten

 

Schön farbig, aber leider bald unter der Erde verschwunden!

Schweres Gerät wird entladen

 

denn schon werden die schweren Maschinen abgeladen. Auch der Hoppser wird bei strahlend blauem Himmel abgeladen Für alle Fälle hat der Chef auch noch den kleinen Bagger dabei

ran an die Arbeit

 

Nach einer kurzen Frühstückspause wurde dann auch losgelegt - rauf auf den Berg Da braucht man Vertrauen zu Mensch, Maschine und Berg Kaum war ein bisschen Erde verfüllt, wurde sie verdichtet und weiter ging es ganz um das Haus herum Eine kurze Lagebesprechung mit dem Chef von oben

 

und weiter geht es mit dem goldig anzuschauenden Verdichter Oben wird gebaggert und unten wird vibriert - das Vibrieren merkt man noch einige Meter weiter! So manches geht halt doch nur in Handarbeit Alles ziemlich eng hier und zentimeternah am Rand der Grube Ein eher seltener Ausblick aus dem Wohnzimmer

Der Schrecken des Morgens - die Kette ist abgefallen

Zum Glück gerade noch gemerkt - ein Stein hat die Kette heruntergedrückt mit allen Tricks wurde versucht, die Kette wieder drauf zu drücken aber am Ende half nur schweres Werkzeug: mit dem Kran wurde der Bagger angehoben! mit aller Kraft die Kette wieder auf die Führung gedrückt Daher hatte sich die Schanztruppe einer Runde Schnitzel vom Waldgeist verdient

aber dennoch geht es voran

Derweil ging die Arbeit an den Lichtschächten weiter - hier die großen vorderen Schächte damit viel Licht in den Keller fällt Mit gesunder Kette geht es dann auch umso schneller weiter so dass es sich auch für Andrea und Jonas lohnte, mal kurz vorbeizuschauen. Die Terrasse ist schon mal wieder als solche zu erkennen! Der erste Besucher im neuen Garten

Hier entsteht der Podest vor dem Erker durch Drücken mit der Schaufel Da mussten ganz schöne Steigungen überwunden werden! Hier das Recyclingmaterial (gemahlener Beton) für die verdichteten Bereiche

Es werde Nacht…

Vorwärts wurden die Anhänger mit Material hereingefahren Auch spät am Abend ging es mit aller Kraft weiter Hier mal eine andere Variante eines Dachgiebels Spät am Abend mußte der Hoppser doch noch in Aktion treten denn es mussten noch Leitungen zwischen Haus und Zisterne verlegt werden

Endabnahme des Junior-Chefs

Die muss man noch festhalten Nicht alles ist in der Nacht perfekt gelaufen Aber dennoch vergeht unserem Krümel so schnell nicht das Lachen!

31 Jan

MSHA oder auch Angeschlossen

Nix passiert?

Viele haben uns gefragt, ob denn seit dem 23.1. nichts passiert ist. Die Antwort ist, dass es leider im Haus nur sehr schleppend weiter ging. Zum Einen hatten die Jungs auf einmal auf ner anderen Baustelle zu tun und zum Anderen war einfach das Thema “Verfüllung” nicht richtig geklärt (oder vielleicht sollte ich sagen “nicht richtig geplant”…).

Die Geschichte des MSHA 

Hier nochmal die unten erwähnte Geschichte in etwas längerer Form:  Jedenfalls haben wir uns darum gekümmert, dass wir unsere Leitungen (Gas, Wasser, Strom, Telekom)  ins Haus gelegt bekommen, bevor man uns alles wieder zubuddelt, was im übrigens, man glaubt es kaum, tatsächlich die Regel ist. Um die Kosten für diese sinnlosen doppelten Erdarbeiten zu sparen, mussten wir zunächst einmal die Leitungen, die schon in unserem Grundstück alle lagen, freilegen. Was so einfach klingt, hatte er was mit Ausgrabungen im Sinne der Archäologie zu tun, als mit sinnvoller Betätigung. Bei ca. 6 Grad musste ich einen Graben von 1 Meter Tiefe graben, um die Leitungen zu finden. Und nicht nur das: wir mussten den schon vorhandenen Graben vor dem Haus entsprechend so aufbauen, dass der so genannte Mehrspatenhausanschluss oderMSHA abgestützt ist und später nicht abscheren kann! Das sagte man mir so nebenbei bei dem Ortstermin mit der Mainova vor ca. 2 Wochen. Gleichzeitig meinte der Bauträger, ich müsse mich sputen, weil er die nächsten Tage verfüllen wolle. Also begann ich noch am gleichen Tag mit dem Graben. Da ich schon gegen Mittag völlig am Ende war, hat mir netterweise Stefan geholfen, das Werk zu vollenden.

Sobald wir fertig waren, informierte ich die Mainova, die am nächsten Morgen den sogenannten Druckplattentest durchführte. Hierbei saust eine runde Platte an einem Stab runter auf den Boden und dort auf einen Sensor, der wiederum misst, wie stark der Boden nachgibt. 45 Tonnen waren gefordert - bei 47 Tonnen gab er nach. Punktlandung…

Der Druckplattentest

Am nächsten Tag eilte dann die Fa. Eutec an (im Auftrag der Mainova) und schloss die Gasleitung an. Wieder ein Tag später waren die (super-netten) Jungs von Herrn Mewes von den Stadtwerken da und schlossen das Wasser an und wieder ein Tag später war die Süwag da, schaltete zum Leidwesen unserer Nachbarn den Strom für eine Stunde ab und führte das Stromkabel ins Haus ein. Ich kümmerte mich um das Telekomkabel, das ich mit netter Unterstützung der Stadtwerker selbst durch die Leerrohre zog.

Der MSHA durchdringt unsere Mauern Die Gasleitung ist angeschlossen Die farbigen Rohre sind eigentlich viel zu schade zum Zuschütten, aber es muss sein Jetzt wird das Wasser (blau!) angeschlossen Wasser Marsch - der Drucktest

Abgestützt und etwas geschützt, damit von oben nichts drauf fällt und den Anschluss zerstört

Die Verfüllung könnte beginnen

Es konnte also losgehen mit der Verfüllung, denn am 30.1. war alles fertig - leider hatte ich die Rechnung ohne die “meisterhafte Planung” unserer Bauleitung gemacht! Während langsam(!) aber sicher das Erdgeschoss fertiggestellt wurde, mussten wir noch 9 Tage(!) warten, bis die doch so eilige Verfüllung (und das nur durch penetrantes und nerviges Nachfahren) holter-die-polter von Donnerstag auf Freitag beschlossen wurde. Damit hatte Andrea, die X-Mal darum gebeten hatte, den Termin früh genug bekannt zu geben, keinerlei Chance die Aufgaben zu beaufsichtigen, so dass ich mir von heute auf morgen freinahm, um bei der Verfüllung dabei zu sein und entsprechende Entscheidung zu treffen und zu sorgen, dass genügend Findlinge gerettet wurden, aber das ist eine Geschichte, die ein anderes Mal zu erzählen ist…

PS: Eingestellt haben wir die Bilder und den Bericht erst heute, weil inzwischen die Leitungen zugeschüttet und damit gesichert sind.

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