Trockenheit und Ausblick auf das neue Jahr
…zunächst einmal muß sich der Autor doch ein wenig entschuldigen: Der heutige Eintrag ist wohl mehr als überfällig, aber der gängige „Feiertagsstress“ drängte die mühevolle Autorenarbeit etwas in den Hintergrund. Also frisch ans Werk…
Frisch ans Werk war auch das Motto am 21.12., denn da hatten wir uns vorgenommen, die Restarbeiten der Trocknungsaktion anzugehen. Nachdem mühevollen Sonntag waren Stefan F. und Andrea einen Tag zuvor auf der Baustelle gewesen und hatten mit dem Industriestaubsauger einen großen Teil quasi abgesaugt. Inzwischen haben wir uns auch eine eigene Schmutzwasser-Tauchpumpe gekauft – hoffen wir, daß wir sie nicht nochmal brauchen…
Netterweise beglückte uns der Tag in Hofheim-Sibirien (aka Langenhain) mit traumhaftem Wetter (während es sich drumherum schon neblig zuzog). Auch unseren Nachbarn in spe hatte es wohl die letzten Tage auf die Baustelle gezogen, denn das Holz war schon perfekt gestapelt:
Also begutachtete ich schon mal das Terrain, bereitete das Werkzeug für das Tagewerk vor und wartete auf meinen Namensvetter Stefan und meine Eltern. Es dauerte auch nicht lange und Stefan F. tauchte am Ort des Geschehens auf:
Kurz erschienen auch meine Eltern, die uns tatkräftig unterstützten. Zum Glück stellte sich schnell heraus, daß Andrea und Stefan (F.) zuvor, wenn auch nahezu bei Dunkelheit, ganze Arbeit geleistet hatten und schon den größten Teil des Wasser herausgeschafft hatten. Dennoch konnten wir nun mit einer laufenden Tauchpumpe und zwei Staubsaugern heute richtig „reinen Tisch machen“:
Also schritten wir zur Tat: Immer zwei am Sauger und der Rest beim Zusammentragen des Wassers. Jaja, auch Männer können mit dem Staubsauger umgehen – es muß halt ‚was Handfestes wie ein Industriestaubsauger sein…
Nach getaner Arbeiten konnten wir dann unseren Keller begutachten, der nun nur noch feucht , nicht mehr nass war und sogar richtig ordentlich aufgeräumt von den Helden des Alltags hinterlassen wurde. Hier noch ein paar Impressionen vom Danach:
Zu guter Letzt verließen wir die Baustelle für dieses Jahr, wohlwissend, daß die restlichen Tropfen im Keller sicherlich von der kalten, trockenen Luft des Winters den Garaus gemacht bekommt.
Ausklang
Bis zum 14.1.2008 ist nun auf jeden Fall erstmal Ruhe auf der Baustelle, da die Kollegen Maurer Urlaub haben. Bis dahin heißt es „hoffen auf wärmeres Wetter“, denn wir brauchen mindestens fünf Grad, damit es weiter geht – ansonsten gefriert der Speiss (beziehungsweise der Kleber) auf der Kelle…
In diesem Sinne verabschiedet sich auch der Schreiberling für dieses Jahr und meldet sich wieder, wenn sich etwas „aufbauendes“ ereignet.
Euer Stefan