Isoliert
Bei schönsten Wetter erschien ich etwas später als geplant auf der Baustelle.
Erstmal galt es noch mit der Mainova, der Telekom und der Stadt die Hausanschluss-Verlegung zu koordinieren. Was die alles wissen wollen. Eine positive Überraschung war mal wirklich die Telekom: Die veranschlagten Kosten liegen unter den ursprünglich vorausgeschätzten Kosten – bei Mainova und den Stadtwerken liegen sie leider wesentlich drüber. Glücklicherweise konnte ich alle Anbieter davon überzeugen, daß die Erdarbeiten aussen vor bleiben und sich alle in das Rohr der Mainova „reinlegen“. Jetzt hoffe ich, daß wir es schaffen, solange den Bereich der Baugrube offen zu halten, bis die Mainova auftaucht, sonst wird es noch teurer… Momentan ist ja schönes Wetter und das sollten wir unbedingt dafür nutzen, zumal ja auch unsere Maurer da sind und wir damit sicherstellen können, daß die Isolation beim Setzen des Mehrspatenanschlusses wieder sauber zugemacht wird.
Apropos Isolation: Heute war es dann wirklich so weit, denn es war tagsüber trocken. Hierfür hatten die „Kaffenbergers“ extra einen Gas-Brenner mitgebracht, um die Wände abzutrocknen. Denn wenn es isoliert ist, geht nicht nur nix mehr rein, sondern auch nix mehr raus. Also wenn es besser, wenn die Wand halt vorher trocken ist:
Rekord: Heute waren sechs Mann auf der Baustelle. Während drei sich um die Isolation kümmerten, waren drei kräftig dabei, die Wände weiter wachsen zu lassen. Der Glanz der Baustelle war die neue Säge, denn die alte hatte ja die Truppe am Freitag etwas hängen lassen (zum Glück konnte ein Shunt überbrückt werden, so dass am Freitag weitergearbeitet werden konnte).
Es wurde also kräftig gemauert und auf den nächsten beiden Bilder sieht man, wie unser erstes Treppenhausfenster und der Rollladenkasten entsteht:
Zum Schluß noch ein schönes Übersichtsbild, auf dem man schon ganz gut die Umrisse erkennen kann und ein paar weitere Impressionen aus der Bauperspektive:
und zum Schluß: „Ozapft is“