Langenhain – Zur Mark 12

23 Jan.

Säulen der Erde

Es geht vorwärts. Zunächst einmal wurde aber der Schwerpunkt auf die Drainage gelegt. Nachdem auch Stefan von der Truppe wieder gesundet war, packte er mit Waldemar kräftig in der Baugrube an:

Der Fensterabfluß in die Drainage Stefan und Waldemar arbeiten an der Drainage Rein in die gute Kellerstube - Waldemar verschwindet Drainage-Rohre von ihrer schönsten Seite

Heute war die Manschaft zwar nicht ganz vollständig, dennoch wurde aber nicht nur in der Grube, sondern auch an den Mauern weitergearbeitet. So wuchsen zunächst die Außenmauern und später auch die Innenmauern weiter nach oben:

Die Hausfront noch ohne Säulen Bohlen werden als Standbretter zum Mauern aufgebaut So weit oben sind die Mauern schon, daß man beim Arbeiten von oben herab schauen kann Der Kellerabgang und zwei der drei Treppenhausfenster

Donnerstag kamen dann unsere Säulen an die Reihe. Der Eindruck täuscht übrigens: Die Säulen sind nicht rund, sondern innerhalb der Verschalung tatsächlich viereckig.

Unsere Säulen an der Hausfront Die Säule im Innern - diese verschmilzt später mit der Wand und hat nur tragende Bedeutung

Das Erdgeschoss nimmt so langsam Gestalt an:

Das Wohnzimmer mit Blick auf die Schräge für den Kaminofen Die Wände deuten schon unseren Abstellraum neben der Küche an

Ein großes Thema wurde am Donnerstag der Hausanschluß als mir beim Ortstermin gesagt wurde, wir könnten kurzfristig den Mehrspatenanschluß bekommen. Dazu müssten aber alle Leitung im Grundstück freigelegt und eine entsprechende Fläche (1,25m unter Straßenniveau) in verdichteter Form gebaut werden.

Da war guter Rat teuer – mit Hilfe von Stefan Frank grub ich fast archäologisch suchend die Rohe in mühsamer Arbeit aus und erstellte die verdichtete Plattform mit Schotter, den wir uns am Tag zuvor hatten liefern lassen. Das war echt Knochenarbeit, aber dafür erhoffe ich mir nun, daß wir den Anschluß nächste Woche bekommen werden…

Den kompletten grauen Weg haben wir freigegraben, mit Schotter aufgebaut und verdichtet Diese Rohre lagen in ca. 1,25m Tiefe und waren kaum zu finden

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