MSHA oder auch Angeschlossen
Nix passiert?
Viele haben uns gefragt, ob denn seit dem 23.1. nichts passiert ist. Die Antwort ist, dass es leider im Haus nur sehr schleppend weiter ging. Zum Einen hatten die Jungs auf einmal auf ner anderen Baustelle zu tun und zum Anderen war einfach das Thema „Verfüllung“ nicht richtig geklärt (oder vielleicht sollte ich sagen „nicht richtig geplant“…).
Die Geschichte des MSHAÂÂ
Hier nochmal die unten erwähnte Geschichte in etwas längerer Form: Jedenfalls haben wir uns darum gekümmert, dass wir unsere Leitungen (Gas, Wasser, Strom, Telekom) ins Haus gelegt bekommen, bevor man uns alles wieder zubuddelt, was im übrigens, man glaubt es kaum, tatsächlich die Regel ist. Um die Kosten für diese sinnlosen doppelten Erdarbeiten zu sparen, mussten wir zunächst einmal die Leitungen, die schon in unserem Grundstück alle lagen, freilegen. Was so einfach klingt, hatte er was mit Ausgrabungen im Sinne der Archäologie zu tun, als mit sinnvoller Betätigung. Bei ca. 6 Grad musste ich einen Graben von 1 Meter Tiefe graben, um die Leitungen zu finden. Und nicht nur das: wir mussten den schon vorhandenen Graben vor dem Haus entsprechend so aufbauen, dass der so genannte Mehrspatenhausanschluss oderMSHA abgestützt ist und später nicht abscheren kann! Das sagte man mir so nebenbei bei dem Ortstermin mit der Mainova vor ca. 2 Wochen. Gleichzeitig meinte der Bauträger, ich müsse mich sputen, weil er die nächsten Tage verfüllen wolle. Also begann ich noch am gleichen Tag mit dem Graben. Da ich schon gegen Mittag völlig am Ende war, hat mir netterweise Stefan geholfen, das Werk zu vollenden.
Sobald wir fertig waren, informierte ich die Mainova, die am nächsten Morgen den sogenannten Druckplattentest durchführte. Hierbei saust eine runde Platte an einem Stab runter auf den Boden und dort auf einen Sensor, der wiederum misst, wie stark der Boden nachgibt. 45 Tonnen waren gefordert – bei 47 Tonnen gab er nach. Punktlandung…
Am nächsten Tag eilte dann die Fa. Eutec an (im Auftrag der Mainova) und schloss die Gasleitung an. Wieder ein Tag später waren die (super-netten) Jungs von Herrn Mewes von den Stadtwerken da und schlossen das Wasser an und wieder ein Tag später war die Süwag da, schaltete zum Leidwesen unserer Nachbarn den Strom für eine Stunde ab und führte das Stromkabel ins Haus ein. Ich kümmerte mich um das Telekomkabel, das ich mit netter Unterstützung der Stadtwerker selbst durch die Leerrohre zog.
Die Verfüllung könnte beginnen
Es konnte also losgehen mit der Verfüllung, denn am 30.1. war alles fertig – leider hatte ich die Rechnung ohne die „meisterhafte Planung“ unserer Bauleitung gemacht! Während langsam(!) aber sicher das Erdgeschoss fertiggestellt wurde, mussten wir noch 9 Tage(!) warten, bis die doch so eilige Verfüllung (und das nur durch penetrantes und nerviges Nachfahren) holter-die-polter von Donnerstag auf Freitag beschlossen wurde. Damit hatte Andrea, die X-Mal darum gebeten hatte, den Termin früh genug bekannt zu geben, keinerlei Chance die Aufgaben zu beaufsichtigen, so dass ich mir von heute auf morgen freinahm, um bei der Verfüllung dabei zu sein und entsprechende Entscheidung zu treffen und zu sorgen, dass genügend Findlinge gerettet wurden, aber das ist eine Geschichte, die ein anderes Mal zu erzählen ist…
PS: Eingestellt haben wir die Bilder und den Bericht erst heute, weil inzwischen die Leitungen zugeschüttet und damit gesichert sind.
Ohh, das klingt ja so als ob Ihr im Moment richtig Spass habt mit den Herren aus dem Odenwald… Drücke die Daumen, dass es nun schnell weitergeht.
Februar 10th, 2008 at 20:28