Langenhain – Zur Mark 12

15 Nov.

Auch der Papst in Rom braucht Strom

Vor drei Tagen bekam ich einen Anruf von Herrn Junak- wir hätten ein Problem mit dem Strom. Der nächste Anschluss sei über 150 Meter vom Haus entfernt und man könne eine so lange Leitung nicht legen. Ob wir nicht mal mit unseren Nachbarn sprechen könnten – man müsse ja nur einen Zähler bei denen im Keller einbauen und er würde auch alles abdichten. Die Alternative wäre, „kurzfristig“ einen Hausanschluss beim Stromerzeuger Süwag zu beantragen. Klar, ich bin sofort zu unseren Nachbarn in spe gefahren, aber begeistert waren sie nicht, was wir auch gut verstehen konnten.

Plan B war angesagt: Also habe ich mich ans Telefon gehängt und mit Herrn Brandmeier von der Süwag in Hofheim geredet. Bestimmt eine halbe Stunde haben wir versucht, eine Lösung zu finden, ob es beispielsweise nicht einen Anschlusskasten gibt, der näher an unserem Haus sitzt. Alles vergebens – wir sitzen ziemlich genau in der Mitte von allen Anschlusskästen der Gegend… Letztendlich haben wir uns darauf geeinigt, daß wir doch schnell ein Angebot ausgearbeitet bekommen. Also bin ich ins Auto gesprungen und rüber nach Hofheim gedüst, um alle Unterlagen der Süwag vorbeizubringen. Er versprach mir, daß er das Angebot bis zum nächsten Tag 12 Uhr fertig macht. Schon morgens um 8 Uhr rief er an, ich könne vorbeikommen und unterschreiben. Sogar die Kosten waren geringfügig niedriger als ursprünglich mal geschätzt und er hätte sogar schon einen Erdbauer, der Donnerstag (also heute), die Strasse aufmachen könne. Spätestens Montag hätten wir Strom.

Danke Herr Brandmeier von der Süwag und Herrn Wink (glaube ich) von den Stadtwerken, der uns (bzw. der Süwag) kurzfristig eine „Aufrissgenehmigung“ für die Strasse gegeben hat! Manchmal gibt es doch noch ganz, ganz nette Leute, die einem unbürokratisch aus der Patsche helfen. So mussten wir unsere Nachbarn gar nicht weiter in Verlegenheit bringen, wobei ich glaube, daß sie uns geholfen hätten, wenn es gar keine andere Lösung gegeben hätte.

Montag wird dann der Strom angeschlossen, Dienstag soll der Kran kommen und ab Mittwoch geht es mit der Bodenplatte weiter.

Ein Kommentar zu “Auch der Papst in Rom braucht Strom”

  1. 1
    Frank sagt:

    ein Klassiker ist dieses Thema. 🙂
    Bei uns haben die Nachbarn geholfen.

    Auf jeden Fall war das Thema auch bei uns dafür gut, den Beginn der Arbeiten nochmal um eine Woche zu schieben….

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