{"id":1,"date":"2007-11-02T22:47:17","date_gmt":"2007-11-02T21:47:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.andreaundstefanhoehn.de\/blog\/?p=1"},"modified":"2007-12-07T08:46:29","modified_gmt":"2007-12-07T07:46:29","slug":"hallo-welt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.andreaundstefanhoehn.de\/blog\/?p=1","title":{"rendered":"Ein Abenteuer beginnt &#8211; die lange Vorgeschichte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Alles fing an<\/strong>, als Stefan im letzten Jahr mal mit der Stadt Hofheim telefonierte, ob es \u00fcberhaupt noch Grundst\u00fccke zu verkaufen g\u00e4be. Die Lage schien ziemlich aussichtslos und wir h\u00f6rten auch ganz lang nichts mehr. Im April diesen  Jahres schwebte dann eine Ausschreibung f\u00fcr zwei Grundst\u00fccke in der Gemarkung Langenhain ins Haus. Und das Grundst\u00fcck sah so aus:<\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/www.andreaundstefanhoehn.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2007\/11\/hoehn_gs_1.JPG\" title=\"{Grundstueck}Mit diesem Anblick fing alles an\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreaundstefanhoehn.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2007\/11\/hoehn_gs_1.thumbnail.JPG\" rel=\"lightbox[Grundstueck]\" vsrc=\"http:\/\/www.andreaundstefanhoehn.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2007\/11\/hoehn_gs_1.thumbnail.JPG\" alt=\"Mit diesem Anblick fing alles an\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.andreaundstefanhoehn.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2007\/11\/grundstuecke-von-schraeg.JPG\" title=\"Hier beide Grundst\u00fccke zusammen\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreaundstefanhoehn.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2007\/11\/grundstuecke-von-schraeg.thumbnail.JPG\" rel=\"lightbox[Grundstueck]\" alt=\"Hier beide Grundst\u00fccke zusammen\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.andreaundstefanhoehn.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2007\/11\/hoehn_gs_3.JPG\" title=\"Das Grundst\u00fcck von schr\u00e4g vorne\"> <img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.andreaundstefanhoehn.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2007\/11\/hoehn_gs_3.thumbnail.JPG\" rel=\"lightbox[Grundstueck]\" alt=\"Das Grundst\u00fcck von schr\u00e4g vorne\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Was f\u00fcr eine Chance<\/strong>. Genau das Baugebiet, was uns schon immer gefallen hatte und diesmal sogar ein Grundst\u00fcck, das uns gefiel. Nicht gerade ein Schn\u00e4ppchen und nicht riesig, aber gro\u00df genug, ein freistehendes Haus darauf zu bauen. Ein Traumschloss entsteht im Kopf: Kinder im Baugebiet, ein gro\u00dfes Zimmer f\u00fcr Jonas, ein G\u00e4stezimmer, eine Sauna vielleicht?, ein Kamin? Die Vorstellungen werden immer wilder, aber erstmal hei\u00dft es bieten! Bieten? Ja, bieten, denn das Grundst\u00fcck wird an den Meistbietenden verkauft. Tagelang diskutieren wir und k\u00f6nnen uns nicht entscheiden, bis letztendlich Stefan quasi auf die letzte Minute (um genau zu sein, abends um 23.45 Uhr) nach Hofheim f\u00e4hrt und im Rathaus das Angebot einwirft&#8230;<\/p>\n<p><strong>Zwei Wochen sp\u00e4ter<\/strong> erreicht uns die Nachricht, da\u00df es eine zweite Bietrunde geben wird. Wir bieten das, was wir uns urspr\u00fcnglich als Maximum errechnet hatten, haken nun die Sache wirklich ab und fahren in Urlaub. Endlich mal seit Wochen haben wir Ruhe und Entspannung &#8211; bis am dritten Tag die Stadt Hofheim in Holland im Urlaub anruft und sagt: &#8222;<font color=\"#993300\">Ich dachte, Sie w\u00fcrden sich freuen, zu h\u00f6ren, da\u00df Sie den Zuschlag f\u00fcr das Grundst\u00fcck bekommen haben<\/font>&#8222;. Andrea ist wie vom Donner ger\u00fchrt, denn Sie hatte es schon immer &#8222;bef\u00fcrchtet&#8220;, das es klappen k\u00f6nnte. Die Entspannung weicht leider ab sofort den kreisenden Gedanken, was von nun an passieren wird&#8230;<\/p>\n<p><strong>&#8222;Was haben wir uns da nur angetan&#8220;<\/strong>, war sicherlich einer der Gedanken, die uns durch den Kopf gingen, aber die Vorraussetzung sind eigentlich genau die Richtigen:<\/p>\n<ul>\n<li>Jonas ist noch klein<\/li>\n<li>Dieter&amp;Heike und Angela&amp;Florian bauen mit der <em>Fa. Junak<\/em>, mit der sie zufrieden sind &#8211; auch wir haben ein gutes Verh\u00e4ltnis zu <em>Herrn Junak<\/em> in Gespr\u00e4chen aufbauen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>es ist in Hofheim, wo wir bleiben m\u00f6chten &#8211; nicht zu tief im Taunus, aber weit genug entfernt vom Krach&#8230;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Also, Augen zu und durch? Nein, erstmal wollen wir alles genau wissen!<\/p>\n<p><strong>Was kostet so was eigentlich?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Was kostet uns das Grundst\u00fcck mit allem drum und dran (und das d&amp;d ist ganz sch\u00f6n viel)?<\/li>\n<li>Was kriegen wir eigentlich f\u00fcr unser Haus und wie und an wen verkaufen wir es und will es \u00fcberhaupt jemand haben?<\/li>\n<li>Was kostet es denn,  so ein Haus zu bauen?<\/li>\n<li>Und was nicht unwichtig ist: K\u00f6nnen wir es uns leisten oder ist es illusorisch?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Also recherchierten wir, erstellten riesen Excel-Sheets auf &#8230; naja, die Details ersparen wir dem geneigten Leser, aber wir hatten unz\u00e4hlige Auf-und-Abs. Die Variablen waren dann eben doch zu viele, eine sichere Aussage zu treffen, aber da wir beide eben schon sichergehen wollten, mu\u00dften wir doch ein paar Angaben ermitteln.<\/p>\n<p>Also trafen wir uns mit dem Architekten der Fa. Junak, Herrn Eisenhauer, mit dem wir eine Idee erarbeiteten, wie unser Haus aussehen k\u00f6nnte, errechneten, was wir f\u00fcr unser heutiges mit Liebe gestaltetes Haus erwarten w\u00fcrden und errechneten die Grundst\u00fcck- und Finanzierungskosten.<\/p>\n<p><strong>Die erste Hausplanung und eine dicke \u00c3\u0153berraschung<\/strong><\/p>\n<p>Das Grundst\u00fcck hat eine Breite von 14 Metern &#8211; man kann also 8 Meter breit bauen. Setzen wir die Hausl\u00e4nge unseres heutigen Haus von 12,5 Metern als Basis f\u00fcr die Grundfl\u00e4che, so ergeben sich 100qm &#8211; wow. Hundert Quadratmeter Wohnfl\u00e4che und \u00fcber 2 Ebenen sind 200 qm &#8211; das ist Wort, aber bei der ersten Besprechung mit Herrn Eisenhauer kam die Ern\u00fcchterung: Denn Mauern brauchen auch Raum und nicht zu wenig. Zieht man mal 15-20 % ab, kommt man eher in realistische Gefilde und prompt haben die zwei Ebenen &#8222;nur noch&#8220; 160qm und das klingt eben doch ganz anders. Wir machen trotzdem weiter! Der erste Entwurf sieht dann dennoch schon ganz okay aus und die erste Kostensch\u00e4tzung kann darauf auch erfolgen. Leider liegt die mit unseren W\u00fcnschen doch &#8222;etwas&#8220; \u00fcber dem Erwarteten und k\u00f6nnte man doch eher als &#8222;grenzwertig&#8220; einstufen, wodurch die Kalkulation bei uns wieder von vorne beginnt.<\/p>\n<p>Inzwischen haben wir auch Kontakt mit der Bank aufgenommen und haben diesmal bei der Sparda in Frankfurt eine wirklich gute Beraterin erwischt: <em>Frau Vogt<\/em>  kann w\u00e4rmstens empfohlen werden &#8211; \u00fcberhaupt sind alle Ansprechpartner (Herr Schweda, Herr Weidmann), mit denen wir bisher zu tun hatten,  dort nicht nur kompetent, sondern auch wirklich nett. Auch wenn die Sparda sicherlich von dem einen oder anderen Online-Anbieter bez\u00fcglich der Konditionen bestimmt unterboten wird, sind wir bis heute froh, da\u00df wir aufgrund der komplexen Finanzierung es dann doch dort durchgezogen haben.<\/p>\n<p><strong>Viele Planungen sp\u00e4ter und der Hausverkauf<\/strong><\/p>\n<p>Letztendlich  war doch ein Joker uns zu hei\u00df: Was w\u00fcrden wir f\u00fcr unser Haus bekommen und mag \u00fcberhaupt jemand unser liebgewonnenes H\u00e4uschen? Zum Einen wollten wir nicht unter Druck verkaufen und zum Anderen war es uns wirklich wichtig, liebe nette K\u00e4ufer zu finden &#8211; irgendwie h\u00e4ngen ja doch Emotionen am Haus und zum Anderen sind wir es auch unseren Nachbarn schuldig, finden wir. Und schon begannen wir mal wieder zu schwanken, ob die Entscheidung, ein neues Haus zu bauen, richtig ist. Lange Rede, kurzer Sinn: Stefan erstellte ein Expos\u00c3\u00a9 und stellte es bei ImmoScout ein &#8211; \u00fcbrigens ohne Andrea einzuweihen. 2 Tage bangen Wartens brachten erstmal nur zwei Makler auf die Reihe, aber Makler kamen f\u00fcr uns nicht in Frage! Basta! Auf einmal tauchten Sonntag abends einfach Leute vor unserem Haus auf (und das, obwohl unsere Nachbar nix wussten und erstmal auch nicht sollten, denn wir wollten sie ja nicht unn\u00f6tig &#8222;beunruhigen&#8220; :-).<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck hatten wir eine wirklich gute Resonanz und meist auch sehr nette Leute. In den engeren Kreis kamen zwei Paare und letztendlich haben wir uns f\u00fcr Judith und Thorsten (und P\u00fcppi) entschieden und wir alle glauben, da\u00df das eine gute Entscheidung ist. Aber auf einmal wurde es ernst. Wir hatten jetzt ein Grundst\u00fcck an der Angel, K\u00e4ufer an der Angel und ein Haus, das wir bauen konnten, aber keinen einzigen unterschriebenen Vertrag &#8211; eine Gratwanderung.<\/p>\n<p><strong>Es wird ernst, aber jetzt gibt&#8217;s Probleme mit dem Grundst\u00fcck<\/strong><\/p>\n<p>Das Grundst\u00fcck ist zwar sch\u00f6n und gut, aber auf einmal taucht ein Gutachten auf, da\u00df auf dem Grundst\u00fcck und dem der potentiellen Nachbarn fr\u00fcher ein geteerter Tennisplatz vorhanden war. Obwohl dieser schon vor l\u00e4ngerer Zeit abgetragen worden war, hatte der Gutachter Reste des Teers gefunden. Teer aber ist nicht gerade &#8222;ohne&#8220;. Also, gab es, angestossen durch die Familie Sch\u00e4fer-Seng, die wir inzwischen mal pers\u00f6nlich kennengelernt hatten, wochenlange Gespr\u00e4che und weitere Gutachten mit und von der Stadt Hofheim, vertreten durch<em> Frau Wondrak<\/em>. Letztendlich haben wir aufgrund der letzten Untersuchungen den Dreisprung gewagt: Wir sagten allen zu: der Stadt, Judith und Thorsten und der Fa. Junak (bis heute haben wir \u00fcbrigens mit Herrn Junak nicht mehr als ein Handschlag!).<\/p>\n<p><strong>Wir m\u00fcssen n\u00e4chstes Jahr fertig sein  <\/strong><\/p>\n<p>Seit ein paar Wochen wohnen wir also in &#8222;unserem&#8220; Haus zur Miete und haben uns verpflichtet, Mitte n\u00e4chsten Jahres tats\u00e4chlich auszuziehen. Das hei\u00dft:<\/p>\n<p><font color=\"#339966\"><strong> &#8222;Lieber, lieber <font color=\"#0000ff\">Herr Junak<\/font>, lassen Sie uns nicht im Stich &#8211; wir m\u00fcssen unbedingt Ende Juni mit dem Haus fertig sein!&#8220;<\/strong><\/font><\/p>\n<p><strong>Der eine Meter und die Baugenehmigung und ein Erker<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Also arbeiten wir nun mit Hochdruck an der Realisierung. Aber zun\u00e4chst stellt sich heraus, da\u00df wir doch nicht am Baufreigabeverfahren vorbeikommen, sondern durch die Baugenehmigung m\u00fcssen, weil <em>wir einen Meter n\u00e4her<\/em> an die Strasse m\u00f6chten, um Jonas (und zugegebenerma\u00dfen uns) einen m\u00f6glichst gro\u00dfen Garten zu geben. Und dummerweise ist das Baufenster vier Meter von der Strasse entfernt und nicht, wie \u00fcblich, drei Meter. Der Magistrat sagte zwar dank der netten Unterst\u00fczung von Frau Domke bei der Stadt zu, aber trotzdem mu\u00dfte es beim Kreis genehmigt werden &#8211; super\u00e4rgerlich!<\/p>\n<p>Dadurch war der eingeplante Puffer nun weg, da auf einmal im Raum stand, da\u00df es drei Monate Warten bedeutete und eventuell sogar noch mehr. Das Bibbern begann und auf einmal begannen die &#8222;Dinge&#8220; des Bauamtes vor denen auch Thilo uns schon gewarnt hatte&#8230;<\/p>\n<p>Da wir vor hatten, ein Haus zu bauen, da\u00df nicht nur quadratisch, praktisch, gut ist, sondern das sich auch unsere Nachbarn gerne anschauen, haben wir letztendlich einen kleinen &#8222;Erker&#8220; von 50cm in die Linke Seite des Hauses konstruieren lassen. Das kann ja kein Problem sein, denn das ist ja ein &#8222;untergeordnetes Bauelement&#8220;, was aus unserer Sicht auch in das Baufenster reinragen darf. Da hatten wir (und unser Architekt) aber die Rechnung ohne das Bauamt gemacht. Tagelange Diskussionen zwischen Bauamt und Architekt und R\u00fcckfragen beim Regierungspr\u00e4sidium Darmstadt haben uns Wochen(!) gekostet, um zu entscheiden, was ein Erker ist und was nicht und was gebaut werden darf und was nicht. Letztendlich haben wir eine Einigung mit dem Bauamt erzielen k\u00f6nnen (zum Gl\u00fcck f\u00fcr uns und unsere Nachbarn). Wenn dann nicht am Ende die Aussage gekommen w\u00e4re, man h\u00e4tte das Ganze ja eigentlich sowieso nicht pr\u00fcfen m\u00fcssen&#8230;<\/p>\n<p>\u00dcbrigens haben wir auch unsere Nachbarn zur Linken schon kennengelernt: Liebe Gr\u00fc\u00dfe von hier aus auch an die Familie Seidenfaden!<\/p>\n<p>Nun sind wir praktisch in Wartestellung und scharren mit den Hufen, denn die Zeit l\u00e4uft uns weg&#8230; Wir warten &#8222;nur noch&#8220; auf die Baugenehmigung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alles fing an, als Stefan im letzten Jahr mal mit der Stadt Hofheim telefonierte, ob es \u00fcberhaupt noch Grundst\u00fccke zu verkaufen g\u00e4be. Die Lage schien ziemlich aussichtslos und wir h\u00f6rten auch ganz lang nichts mehr. Im April diesen Jahres schwebte dann eine Ausschreibung f\u00fcr zwei Grundst\u00fccke in der Gemarkung Langenhain ins Haus. 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