Auf der Mauer, auf der Lauer, aber nur mit Fundament
sitzt keine Wanze, sondern wir, weil wir uns in den Kopf gesetzt hatten, das Gelände zur linken Seite unseres Hauses sauber zu den Nachbarn abzufangen.
Die Vorgeschichte
Damit das einen schönen Blick gibt, haben wir nicht einfach die Erde modelliert, sondern wollen wir eine Steinmauer bauen. Deshalb bin ich schon seit Wochen unterwegs, vernünftige Steine zu finden. Lange Zeit waren Sandsteine geplant, aber kurzfristig haben wir uns dann für Granit entschieden. Es sollten eigentlich Steine sein, die man einfach stapeln kann, aber es kam anders…
Die Arbeit
…denn mir fiel auf, daß die Steine so einfach auf die Erde nicht stabil sein würden. EinFundament mußte her, aber woher? Die Steine würden heute kommen. Also bin ich früh morgens mal eben zum Baumarkt gefahren und habe knapp 25 Sack a 40 Kilo = eine Tonne Estrich-Beton gekauft. Zum Glück hatte sich Rafael angeboten, mir beim Fundament zu helfen: 13 Meter lang. Gemacht hatten wir es beide noch nie (naja, eine größere Treppe hatte ich schon mal gebaut), aber was man nicht kann, erarbeitet man sich. Auf das fertige Fundament waren wir dann auch richtig stolz.
Keine Legosteine
Jetzt warten auf uns nur noch noch 1,2 Tonnen Granitsteine, die wir als Mauer stapeln wollten.
Leider kam hier die nächste „Überraschung“, denn eigentlich war geplant, eine Trockenmauer zu bauen: Steine auf Steine einfach gestapelt. Allerdings sind die Steine so „natürlich“ gehauen, daß man sie nicht einfach stapeln kann. Klar sehen sie so schöner aus, aber jetzt hieß es, daß alle Steine einzeln vermörtelt werden müssen und das steht uns die nächsten Tage bevor. Was eine Arbeit…